LISBOA 3

Portugal – Galicia –

 

 

 

Die achtzehnte Woche unserer Reise: Montag, 05. Bis Montag, 11. März 2019 –

 

 

 

Vor uns, im Westen, erstreckt sich der atlantische Ozean, hinter uns Galicia und das europäische Festland. Bis zum jähen Absturz der Felsen in das Meer blüht in orange-gelben Farben Ginster, eine Pflanze, die uns seit dem Beginn unserer Reise begleitet. Seit alten Zeiten sahen die Europäer in dem Felsen, auf dem wir stehen, das Ende der Welt (der westlichste Punkt des europäischen Festlandes liegt ungefähr 15 km nördlich von uns). Entsprechend geschichtsträchtig ist der Cabo de Finisterra, der den Pilgern als das eigentliche Ende des Jakobsweges gilt.

 

Nach einer weiteren Woche in der großen Stadt Lisboa genießen wir nun wieder den weiten Blick, die natürlichen Geräusche, die Farben des Himmels, der Felsen, der Vegetation und die des Meeres. Gestern noch haben wir meinen Sohn Felix an der Bushaltestelle in der Rua Morais Soares verabschiedet; er reist weiter an die Algarve, nach Sevilla und nach Marokko.

 

Mit Felix haben wir den Carnaval in Lisboa erlebt, das brasilianische Nationalgericht Feijoada sowie sechs opulente Pizze zubereitet, im Stadtviertel Belém den berühmten Turm und die Sammlung klassischer Moderne des Museu Coleção Berardo besucht, Gärten und Gassen erkundet, im Altstadtviertel Alfama mosambikanisch gegessen, (…). Daneben fand Felix noch genügend Zeit, mit portugiesischen Freunden die Sehenswürdigkeiten der benachbarten Stadt Sintra zu besichtigen und sich mit ihnen in das renommierte Nachtleben Lisboas zu stürzen.

 

In Lisboa haben wir intensiv gelebt, insbesondere Uta, die bis in die letzte Nacht hinein an einem großen Gemälde gearbeitet hat. Als ich es gestern am frühen Morgen für die Weiterreise verpackte, fand ich es vollständig getrocknet vor. Das ist ein Vorteil der Acryl-Farben, mit denen auch ich unterwegs anstelle der geliebten Ölfarben arbeite.

 

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