Káto-Rígklia, Dytikí Máni, Elláda
Die 10. Woche: Freitag, 20. bis Donnerstag, 26. März 2026
Bereits seit einer Woche lebe ich nun alleine mit Flocke in Agriakóna. Wir gehen unseren Arbeiten nach - Flocke als Concierge, ich als Gärtner, Reparierer, Schreiberling. Mit Uta, die in Athína mit Clowns ohne Grenzen arbeitet, stehe ich täglich in Kontakt, manchmal auch während der Nacht.
Gemeinsam mit den Clowns Michael Dietrich, Gittl Ernst, Mia Rohrbach und der Fotografin Clara Sachs ist sie in der riesigen Stadt viel zu Fuß unterwegs. Die Truppe nutzt öffentliche Verkehrsmittel, um die oft weit auseinander-liegenden Spielorte zu erreichen: Krankenstationen für krebskranke Kinder, Roma-Siedlungen in Industriegebieten, Auffanglager für alleinreisende minderjährige Geflüchtete, Institutionen für geistig beeinträchtigte Erwachsene, usw.. Die Clowns verfügen über eine solide Ausbildung, langjährige Spielerfahrung und haben geübt, mit emotional belastenden Situationen professionell umzugehen. Hierzu gehört auch, klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben ziehen, in den Tagesablauf regelmäßige Pausen und Mahlzeiten einzubauen und für ausreichend Schlaf zu sorgen. Jeden Abend findet im Hotel ein kurzes Debriefing statt, eine Routine, die dazu beiträgt, dass alle nach der Arbeit abschalten können. In diesen Sitzungen werden Belastungen angesprochen und der Fokus auf kleine Erfolge und positive Momente gelenkt. Immer geht es auch darum, eine realistische Erwartungshaltung an das, was geleistet werden kann, zu definieren und neu zu formulieren. Wer mehr über diese Arbeit erfahren und sie möglicherweise unterstützen möchte, findet hier Informationen: https://clownsohnegrenzen.org/reise/2026-griechenland/.

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